Sushi selber machen

Sushi selber machen
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Die Zeiten, als man über rohen Fisch und Algenrollen noch die Nase rümpfte und Sushi-Fans belächelte, sind auch hierzulande längst vorbei. Heute gehört Sushi zu den absoluten Lieblingsgerichten der Deutschen und ist inzwischen viel mehr als nur ein vorübergehender kulinarischer Trend. Und auch das Vorurteil, bei Sushi handele es sich ausschließlich um rohen Fisch und glitschige Algen, ist schon lange aus der Welt geräumt. Zwar sind Algen und Reis die Hauptbestandteile der japanischen Röllchen, aber als Füllung dient sehr viel mehr als roher Fisch. Knackiges Gemüse, edle Garnelen oder gebratener Thunfisch: All das finden und lieben wir heute in unserem Sushi.

Was Du brauchst:

  • 400 g Sushi-Reis
  • Noriblätter (Algenblätter)
  • 6 EL Reisessig
  • 3 EL Zucker
  • 1 1/2 EL Mirin (japanischer Kochwein - kann weggelassen werden, falls nicht vorhanden)
  • Bambusmatte
  • scharfes Messer
  • Schneidebrett
  • Schere
  • Wasser
  • Topf
  • Fisch oder Gemüse nach Wahl als Füllung

Anleitung:

  1. Beim Sushi selber machen ist die Vorbereitung das A und O. Als erstes solltest Du den Sushi-Reis kochen. Damit der Reis schön klebrig wird und sich gut rollen lässt, kochst Du ihn nach der Quellmethode, das heißt mit sehr wenig Wasser. Nach 20 Minuten ist er fertig, schön bissfest und klebrig, wie man ihn zum Sushi selber machen braucht. Vor dem Kochen sollte der Reis gründlich abgespült würden - am besten einige Male bis das Wasser nicht mehr oder nur kaum milchig ist.

  2. Ist der Reis fertig, mischt du Reisessig, Zucker und Mirin in einer kleinen Schüssel und vermischt die Mischung nach und nach mit dem gekochten Reis. Dabei unbedingt vorsichtig mischen, damit die Reiskörner nicht zerdrückt werden (und nicht zu lange)

  3. Der Reis muss nun abkühlen. Währenddessen bereitest Du die anderen Zutaten vor, das heißt Du schneidest Dein Gemüse bzw. Deinen Fisch in Streifen.

  4. Jetzt halbierst Du Deine Noriblätter mithilfe einer Schere und legst das erste Blatt mit der glatten Oberfläche auf eine Bambusmatte.

  5. Nun feuchtest Du Deine Hände mit etwas Wasser an und verteilst eine Schicht Reis auf dem Algenblatt. Wichtig ist dabei, nicht zu viel Reis zu nehmen, da sich das Ganze sonst nur noch schwer zusammenrollen lässt. Am besten lässt Du am oberen Ende des Blattes etwa 3 cm frei. Dort wird die Rolle am Ende zusammengeklebt.

  6. Auf die Mitte der Reisfläche legst Du nun das Gemüse oder den Fisch Deiner Wahl.

  7. Das obere Ende des Noriblattes bestreichst Du mit etwas Wasser.

  8. Jetzt rollst Du das Blatt samt Füllung mithilfe der Bambusmatte straff auf.

  9. Nun kannst Du die Bambusmatte entfernen und die Sushi-Rolle mit den Händen zusammendrücken, bis sich die Enden des Algenblattes gut miteinander verbinden.

  10. Zum Schluss schneidest Du Deine Sushirolle mit dem Messer in gleichgroße Stücke.

Tipps & Vorsichtsmaßnahmen:

  • Wer Sushi selber machen will, sollte zum Schneiden der Röllchen unbedingt ein scharfes Messer verwenden, um zu verhindern, das der Reis und die Füllung unschön herausgequetscht werden.
  • Damit der Reis beim Sushi selber machen nicht an den Fingern kleben bleibt, sollte man die Hände vorher leicht mit Wasser anfeuchten.
  • Die Zutaten und das richtige Werkzeug zum Sushi selber machen findest Du in großen Supermärkten, in speziellen Asia Shops oder online.
  • Wie man seine Sushi-Röllchen füllt, bleibt ganz dem persönlichen Geschmack überlassen. Besonders gut eignen sich Lachs, Garnelen, Thunfisch, Gurke, Avocado, Paprika etc.
  • Wasabi-Paste, Sojasauce und eingelegter Ingwer gehören zum authentischen Sushi-Genuss unbedingt mit dazu.
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