Nudeln selber machen

Nudeln selber machen
juri semjonow/Fotolia
Selbst gemachte Nudeln, auf Italienisch: „Pasta fatta in casa“, setzen Deinem Nudelgericht die Krone auf und machen daraus etwas ganz Besonderes. Ob Bandnudeln, Lasagne oder Ravioli, Nudeln selber machen ist gar nicht so schwer wie Du denkst. Wenn zu einer leckeren Bolognese, einem raffinierten Basilikum-Pesto oder einer cremigen Carbonara auch noch die Nudeln selbst gemacht sind, erntest Du zu Recht den Respekt Deiner Gäste.

Was Du brauchst:

 

  • 300g Nudelmehl (oder je 150g Weizenmehl und Hartweizengrieß)
  • 3 Eier
  • 1 EL Öl
  • ½ TL Salz
  • Etwas lauwarmes Wasser
  • Extra Mehl zum Bearbeiten 
  • Rührschüssel 
  • Handrührgerät mit Knethaken
  • Nudelholz
  • Nudelmaschine
  • Frischhaltefolie
  • Küchenmesser 

 

Anleitung:

  1. Zum Nudeln selber machen das Nudelmehl in die Rührschüssel geben, in die Mitte eine kleine Mulde eindrücken.

  2. Die aufgeschlagenen Eier, Öl und Salz in die Mulde geben.

  3. Jetzt alle Zutaten mit dem Handrührgerät zu einem Teig verarbeiten. Sollte der Teig noch zu bröckelig sein, kannst Du ein wenig lauwarmes Wasser hinzu geben. Ist der Teig hingegen noch zu weich, etwas Mehl unterkneten.

  4. Mit den Händen aus dem Teig eine glatte Kugel formen.

  5. Die Teigkugel fest in Frischhaltefolie einwickeln und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.

  6. Die Teigkugel vierteln, ein Viertel verarbeitest Du weiter, den restlichen Teig wieder in die Folie wickeln, damit er nicht eintrocknet.

  7. Das Teigstück mit dem Nudelholz platt drücken und in eine viereckige Form bringen.

  8. Das Teigpäckchen bei niedrigster Walzenzahl beginnend durch die Nudelwalzen der Nudelmaschine drehen und den Vorgang mehrfach wiederholen (dabei die Walzenzahl höher stellen), bis der Teig dünn genug (1-2mm) gewalzt ist.

  9. Die dünne Teigbahn entweder durch die Messer der Nudelmaschine drehen oder auf der Arbeitsfläche mit dem Küchenmesser in gleichmäßige Streifen schneiden.

  10. Die Nudeln vor dem Kochen leicht trocknen lassen. Lange Nudeln kannst Du zu kleinen Nestern formen.

Tipps & Vorsichtsmaßnahmen:

  • Du kannst den Nudelteig beim Kneten auch nach Belieben einfärben oder würzen. Tomatenmark, der Saft von Roter Beete, Spinat, gelbes Kurkuma Pulver oder tiefschwarze Tintenfischtinte peppen die Nudeln zusätzlich auf.
  • Vier Hände schaffen mehr als zwei. Beim Nudeln selber machen mit der Nudelmaschine geht es leichter, wenn man einen Helfer hat. Einer legt die Teigplatte an, der andere nimmt sie entgegen, wenn sie durch die Walze läuft. Außerdem macht Nudeln selber machen zu zweit viel mehr Spaß!
  • Selbst gemachte Nudeln trocknen am besten auf einem sauberen Küchenhandtuch aus Baumwolle. Für längere Nudeln wie Tagliatelle gibt es auch spezielle Ständer zum Trocknen.
  • Aus dem ausgerollten Nudelteig lassen sich selbstverständlich noch andere Nudeln selber machen, ausgestochene Kreise kannst Du mit leckeren Füllungen versehen und daraus Ravioli herstellen.
  • Selbst gemachte Nudeln möglichst bald verzehren, da sie mit rohem Ei hergestellt sind.
  • Du kannst auch ohne Eier Nudeln selber machen, stattdessen einfach mehr warmes Wasser nehmen.
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Schwierigkeitsgrad:

mittel
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