Gans tranchieren

Gans tranchieren
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Der Gänsebraten gehört zur Winterzeit dazu wie Glühwein, heiße Suppe und Tee. Ob zu St. Martin oder als Weihnachtsklassiker: Besonders mit Knödeln und Rotkohl ist die Gans ein echter Genuss. Doch so gerne die meisten von uns eine leckere Gänsekeule im Restaurant oder bei Muttern essen, so unsicher werden wir, wenn es darum geht, das schmackhafte Federvieh selbst zuzubereiten. Zugegeben: Eine Gans im eigenen Ofen zu braten, fachgerecht auseinanderzunehmen und zu servieren, ist ziemlich aufwändig und erfordert zudem ein wenig Übung.

Was Du brauchst:

Anleitung:

  1. Die Gans mit der Brust nach oben auf ein Schneidebrett legen. 

  2. Zuerst werden die Keulen abgetrennt. Dafür mit einem scharfen Messer das Fleisch am Ansatz der Keulen einschneiden und die Gelenke mit dem Messer durchtrennen. 

  3. Dann die Keulen mit einer Fleischgabel zur Seite biegen, sodass sich der Oberschenkelknochen löst.

  4. Die Keulen mit der Geflügelschere vollständig abschneiden.

  5. Der nächste Schritt beim Gans tranchieren: Die Flügel werden mit der Geflügelschere abgetrennt. Alternativ kann man auch ein scharfes Messer dafür verwenden. 

  6. Jetzt ist die zarte Brust dran: Dafür einfach direkt am Brustbein entlang von hinten nach vorne den Brustkorb einschneiden. Mit einem richtig scharfen Messer geht das fast wie von selbst.

  7. Die Brustfilets lassen sich mit einem scharfen Messer vom Knochen lösen und anschließend schräg in gleichmäßige Scheiben schneiden. 

  8. Zum Schluss wird das restliche Fleisch von den Knochen gelöst.

Tipps & Vorsichtsmaßnahmen:

  • Kommt die Gans direkt aus dem Ofen, ist es besser, sie vor dem Tranchieren erst einige Minuten stehen zu lassen, damit der Saft abtropfen kann.
  • Das richtige Werkzeug ist beim Gans tranchieren die halbe Miete, denn Knochen, Sehnen und Haut des Federviehs erfordern scharfe Gerätschaften und auch ein wenig Kraft. Wer seine Gans wirklich perfekt servieren will, sollte ein Tranchiermesser, eine Fleischgabel und eine Geflügelschere zur Hand haben. 
  • Sollte das Gans tranchieren nicht auf Anhieb perfekt gelingen, kann man mit einigen Tricks arbeiten und die Servierplatte, auf der das Fleisch angerichtet wird, mit Orangenscheiben, Äpfeln und Petersilie dekorieren. So lassen sich kleine Schnitzer geschickt verbergen und das Festessen sieht trotzdem prächtig aus. 
 
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Schwierigkeitsgrad:

schwer
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