Fisch ausnehmen

Fisch ausnehmen
Lilyana Vynogradova/Fotolia
Fische haben es in sich: Ungesättigte Fettsäuren, hochwertiges Eiweiß, Mineralstoffe und fettlösliche Vitamine machen Fisch zu einem wertvollen und unverzichtbaren Lebensmittel, das auf keinem Speiseplan fehlen sollte. Das Tolle daran: Fisch ist nicht nur unwahrscheinlich gesund, sondern noch dazu richtig lecker. Egal, ob gekocht, gebraten oder geräuchert, zu Pasta, Reis oder Kartoffeln, auf dem Brötchen oder direkt vom Grill: Fisch lässt sich vielseitig zubereiten und auf viele verschiedene Arten genießen.

Was Du brauchst:

  • fangfrischen Fisch
  • Schneidebrett
  • Zeitungspapier
  • Messer
  • kleinen Löffel
  • fließendes Wasser

Anleitung:

  1. Das Fisch ausnehmen ist keine saubere Angelegenheit. Daher sollte man die Arbeitsfläche mit einer Lage Zeitungspapier auslegen.

  2. Will man seinen Fisch mit Haut zubereiten, muss er vor dem Ausnehmen geschuppt werden. Am besten geht das mit einem scharfen Messer oder einem speziellen Fischschupper. Damit werden die Schuppen entgegen der Wuchsrichtung vom Schwanz in Richtung Kopf abgeschabt.

  3. Zum Fisch ausnehmen den Bauch des Fisches mit einem scharfen Messer von der Afteröffnung bis zum Kopf aufschneiden. Dabei darauf achten, dass der Schnitt nicht zu tief geht, damit die Organe nicht verletzt werden.

  4. Die Organe des Fisches werden jetzt vom Schwanz zum Kopf hin vorsichtig mit den Händen entfernt.

  5. Mit einem Messer wird die Speiseröhre durchtrennt, sodass sich alle Organe ganz einfach herausnehmen lassen.

  6. Die Nieren sitzen beim Fisch oben in der Bauchhöhle, am Rückgrat. Sie sollten unbedingt ebenfalls entfernt werden, da sie bitter schmecken und ungenießbar sind. Die dunkelroten Gewebeteile einfach mit einem kleinen Löffel unter fließendem Wasser entfernen.

  7. Den ausgenommenen Fisch noch einmal komplett unter fließendem Wasser auswaschen. Jetzt kann er entweder im Ganzen zubereitet oder filetiert werden.

Tipps & Vorsichtsmaßnahmen:

  • Ein frischer Fisch sollte so schnell es geht ausgenommen werden, da sonst Frische und Geschmack leiden.
  • Beim Fisch ausnehmen genau darauf achten, dass man keine Organe verletzt. Vor allem Galle und Niere sind extrem bitter und ungenießbar. Passiert es trotzdem, dass die Gallenblase beim Ausnehmen verletzt wird, sofort den Fisch unter viel fließendem Wasser gründlich ausspülen, damit keine Bitterstoffe ins Fleisch ziehen.
  • Im Gegensatz zu Fischinnereien ist der Rogen einiger Fischarten (wie z.B, Forelle oder Dorsch) eine echte Delikatesse, die Feinschmecker niemals wegwerfen würden, sondern auf jeden Fall weiterverwenden, zum Beispiel indem sie ihn anbraten, räuchern oder in Saucen geben.
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Schwierigkeitsgrad:

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