Braten schneiden

Braten schneiden
Esther Hildebrandt/Fotolia
Der Sonntagsbraten im Kreise der Familie ist eine kulinarische Tradition in Deutschland, die auch heute noch äußerst beliebt ist. Kein Wunder, denn wem läuft beim herrlichen Bratenduft nicht das Wasser im Mund zusammen? Dafür, dass das Bratenessen auf keinen Fall langweilig oder eintönig wird, sorgen nicht nur die unterschiedlichen Fleischsorten wie Rind, Schwein oder Wild sowie die vielseitigen Beilagen, sondern auch die Zubereitungsarten. Egal, ob Krusten-, Schmor- oder Rollbraten: Sie alle sind das perfekte Gericht für ein köstliches Sonntagsessen in großer Runde.

Was Du brauchst:

  • fertigen Braten
  • scharfes, langes Messer
  • (Tranchier-)Gabel
  • Schneidebrett

Anleitung:

  1. Wenn Du einen Braten mit Knochen hast, musst Du diesen zuerst vom Fleisch lösen. Dafür schneidest Du mit einem scharfen Messer so dicht wie möglich am Knochen entlang, damit möglichst wenig Fleisch verloren geht.

  2. Um zu verhindern, dass zu viel Fleisch am Knochen zurückbleibt, drehst Du den Braten am besten, wenn Du bei der Hälfte angekommen bist, und schneidest dann von der anderen Seite weiter. Dabei hältst Du das Fleischstück mit einer Tranchiergabel oder auch einer ganz normalen Gabel fest.

  3. Wenn Du das komplette Fleischstück vom Knochen gelöst hast, kannst Du Deinen Braten schneiden. Achte dabei unbedingt darauf, ihn immer quer zur Faser in Scheiben zu schneiden.

Tipps & Vorsichtsmaßnahmen:

  • Zum Braten schneiden verwendest Du am besten ein Schneidebrett mit Rille an der Seite, die den austretenden Fleischsaft auffängt.
  • Indem Du die Teller vor dem Anrichten kurz vorwärmst, kannst Du verhindern, dass die aufgeschnittenen Bratenstücke schnell auskühlen.
  • Vor dem Braten schneiden solltest Du ihn etwa zehn Minuten lang ruhen lassen und erst dann anschneiden.
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Schwierigkeitsgrad:

mittel
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