Bärlauch einfrieren

Bärlauch einfrieren
Heike Rau/Fotolia
Er ist zwar bereits seit Jahrhunderten bekannt, aber erst in den letzten Jahren feiert der Bärlauch ein wirklich fulminantes Comeback in den deutschen Küchen. Mit ihrem würzigen Knoblaucharoma, das scharf und frisch zugleich wirkt, haben die Wildkräuter, die in den Wäldern Deutschlands weit verbreitet sind, zahlreiche Fans und begeisterte Anhänger gefunden. Das ist nicht verwunderlich, denn schließlich ist Bärlauch nicht nur richtig gesund, sondern auch vielseitig einsetzbar. In der Butter, im Pesto, im Dip oder als Gewürz für die unterschiedlichsten Gerichte: Bärlauch macht überall eine gute Figur.

Was Du brauchst:

  • frischen Bärlauch
  • scharfes Messer
  • Wasser
  • Blech, Eiswürfelbehälter oder Gläschen
  • ggf. Olivenöl

Anleitung:

Bärlauch einfrieren auf einem Blech

  1. Bevor Du den Bärlauch einfrieren kannst, musst Du ihn gründlich waschen.

  2. Anschließend schneidest Du die Blätter in Streifen.

  3. Dann breitest Du den geschnittenen Bärlauch auf einem Blech aus. Achte darauf, dass die einzelnen Streifen genug Platz haben. Wenn sie aufeinander liegen, werden sie beim Einfrieren schnell matschig.

  4. Jetzt legst Du das Blech samt Bärlauch in die Gefriertruhe.

  5. Sobald die Streifen gefroren sind, kannst Du sie in eine Tupperdose oder ähnliches umfüllen.

Bärlauch einfrieren als Eiswürfel

  1. Auch bei dieser Methode solltest Du den Bärlauch zunächst waschen.

  2. Jetzt schneidest Du die Blätter in feine Streifen.

  3. Die Streifen gibst Du dann in einen Eiswürfelbehälter und gibst ein wenig Wasser dazu.

  4. Die Bärlauch-Eiswürfel halten sich im Gefrierschrank mehrere Monate lang und lassen sich wunderbar portionieren.

Bärlauch einfrieren mit Öl

  1. Als erstes wäschst Du die Bärlauchblätter gründlich ab.

  2. Dann pürierst Du sie zusammen mit ein wenig Öl, bis sich eine pestoartige Konsistenz ergibt.

  3. Die Paste füllst Du in kleine Gläschen ab und kannst sie ganz einfach einfrieren.

  4. Nach dem Auftauen kannst Du die Bärlauchpaste mit ein wenig Parmesan und Pinienkernen zu einem leckeren Pesto verarbeiten.

Tipps & Vorsichtsmaßnahmen:

  • Wer Bärlauch selbst im Wald sammelt, sollte darauf achten, dass die Pflanzen noch nicht blühen. Blühender Bärlauch bekommt schnell einen sehr strengen, unangenehmen Geschmack.
  • Um sicherzugehen, dass man wirklich Bärlauch mit nach Hause nimmt und nicht irgendwelche anderen Pflanzen, sollte man ein Blatt zwischen den Fingern zerreiben. Wenn es jetzt nach Knoblauch riecht, kann man sicher sein, Bärlauch vor sich zu haben.
  • Zum Haltbarmachen sollte man Bärlauch immer einfrieren. Zum Trocknen eignen sich die Pflanzen nicht. Sie verlieren dann sehr viel von ihrem einzigartigen Aroma.
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